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De Neiriada

“De Neiriada” oder für Nicht-Bayern “Die Neurieder”, das sind

Christian (Chriss) Maier & Michaela (Micha) Maier-Muschak

 

Anfang 2002 begegneten wir bei einem Bekannten zum ersten Mal diesen Lampen.

„Was sind denn das für komische Lampen?“ war unsere erste Frage. Diese Lampen hatten so komische „Glühbirnen“ und kein Kabel??

Auf diese komischen Fragen bekamen wir dann eine eingehende Erklärung und eine, für uns sehr eindrucksvolle Vorführung.

Und es kam wie es kommen musste, wir waren mit dem “Lampenvirus” infiziert. Nach kurzer Inkubationszeit brach die “Krankheit” dann voll aus. Bis heute haben wir kein Medikament gegen diese Krankheit gefunden und unser Hausarzt zuckt auch nur mit den Schultern.

Kurze Zeit später erstanden wir auf einem Flohmarkt zwei 500er BW Lampen, die seit dem Jahre 1960 unbenutzt waren.

Nach wenigen Handgriffen (mit Hilfe) brachten wir die zwei Lampen schnell zum Leuchten.
Diese Lampen sind bis heute in unserem Besitz und werden liebevoll mit „Erstlinge“ betitelt, seit dieser Zeit wächst unser Lampenbestand stetig an.

Nachdem Frauen aber mehr für das leibliche Wohl zuständig sind, interessierte sich Micha plötzlich für Kocher. Seit ca. 2003 sammelt sie nun Klapp- und Dosenkocher oder was zumindest so aussieht und ist auch recht erfolgreich bei der Suche.

Allerdings was sie alles als „Dosenkocher“ bezeichnet, ist manchmal schon recht seltsam.

Und wie das bei fast jedem ist, müssen sich die Männer immer um die Vorarbeiten kümmern.

2004 haben wir dann beschlossen, auf ein Lampentreffen zu fahren. Mal sehen, was sich da so „rumtreibt“. Und siehe da, es gab noch mehr Verrückte und auch welche die noch schlimmer waren wie wir.

Dieses erste Treffen werden wir nie vergessen. Als blutige Campinganfänger, wussten wir nicht, was man alles braucht. So hatten wir ein viel zu kleines Zelt und viele Dinge nicht dabei.

 

 

 

 

Nach mittlerweile 14 Jahren sind wir ganz gut ausgestattet und müssen nicht mehr Hunger leiden.

Aber trotzdem findet man immer wieder etwas, was das Camper- und Lampenherz höher schlagen läßt.

 

Da nun diese Treffen für uns ein fester Bestandteil im Urlaubs-/Terminkalender geworden sind, ist auch unser Bekanntenkreis gewachsen. Und so kommt es schon mal vor, dass wir ein Wochenende in der Schweiz oder unseren Sommerurlaub auf dem Campinplatz verbringen. Gut das tun viele, aber nicht jeder mit einer Horde an Lampenverrückten.

Durch einen Zufall lernten wir 2006 einen Lampensammler aus der Schweiz kennen. Es entstand eine sehr nette Freundschaft mit regem Kontakt und Besuchen. 2007 entschied er sich, seine Sammlung großteils aufzulösen und wir hatten das ganz große Los gezogen. Er bot uns an, die Lampen zu übernehmen, die er abgeben wollte. Das haben wir natürlich aus sehr gerne getan und konnten somit unsere Lampensammlung um einige sehr schöne und seltene „Eugen Schatz“ Lampen erweitern.

Wir möchten uns an dieser Stelle dafür sehr herzlich bedanken!!!

Zwischenzeitlich hat es sich bei uns auch eingebürgert, dass wir uns in unregelmäßigen Abständen in unserem Gartenhaus zu einem gemütlichen Beisammensein treffen. Mit viel Licht, gutem Essen und ordentlich Spaß geht es dann oft bis weit in die Nacht. Und im Winter sorgen dann die diversen Petroleumöfen bzw. Heizer für eine angenehme Wärme.

So hat bei uns jeder seine Aufgabe und sein „Spezialgebiet“. Chriss sorgt für Licht und Wärme und Micha für das leibliche Wohl.